Cemile Sahin, Center Shift #01: I start again, 2019, Filmstill © Cemile Sahin

In der Werkpräsentation der Jungen Akademie zeigen 14 internationale Künstler*innen Arbeiten, die im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms 2019 an der Akademie der Künste entstanden sind. Neukonzipiert oder weiter-entwickelt wurden u. a. Ideen, die sich mit der Entstehung und Aussagekraft von Narrationen und Bildwelten, mit künstlicher Intelligenz und Digitalisierung auseinander-setzen und sich dabei verschiedener Medien und Disziplinen bedienen.

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Timm Ulrichs, „... aus Gedankenfluss und Bewusstseinsstrom ...“, 1977/78. Foto: Rudolf Wakonigg, Münster © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Fernab der Kunstzentren arbeitet Timm Ulrichs als selbsternannter „Totalkünstler“ unermüdlich in den unterschiedlichsten Genres. Die Ausstellung „Weiter im Text“, die anlässlich des Käthe-Kollwitz-Preises 2020 stattfindet, ergründet mit einer Auswahl von raumgreifenden Werken, Druckgrafik, Objekten und Filmen seine künstlerische Vorstellung vom Ende des Sagbaren und Unsagbaren.

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Cymatics. Foto: Caspar Johannes Walter

Mit „Labor Beethoven 2020“ präsentiert die Akademie der Künste eine zeitgenössische Lesart des Beethoven-Jubiläums. Ein Festival verdichtet die musikalischen und interdisziplinären Ergebnisse der vierjährigen künstlerischen Zusammenarbeit einer Gruppe junger Komponist*innen, Musiker*innen und Künstler*innen aus den drei Hochschulen Basel, Tel Aviv und Thessaloniki. Mit Konzerten, einer Ausstellung, Installationen, Lectures, Musiktheater und Performances.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
3.10.2018 – 31.12.2020

Ausstellung

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes. Der Zugang zum Bilderkeller ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 419 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Alfred-Döblin-Stipendien in Wewelsfleth 2020mehr

Heinrich-Mann-Preis 2020 an Eva Hornmehr

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 1/2020mehr

Timm Ulrichs, „... aus Gedankenfluss und Bewusstseinsstrom ...“, 1977/78. Foto: Rudolf Wakonigg, Münster © VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Sonntag, 23.2.
Führung

12 Uhr

Hanseatenweg

Halle 1

Käthe-Kollwitz-Preis 2020.
Timm Ulrichs: Weiter im Text

Die Ausstellung „Weiter im Text“, die anlässlich des Käthe-Kollwitz-Preises 2020 stattfindet, ergründet mit einer Auswahl von raumgreifenden Werken, Druckgrafiken, Objekten und Filmen die künstlerische Vorstellung des „Totalkünstlers“ Timm Ulrichs. Im Zentrum steht der Künstler selbst, sein Körper, Geist und gesellschaftlicher und urbaner Umraum. Ausstellungsrundgang mit Timm Ulrichs und Anke Hervol. In deutscher Sprache.

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Gisela May mit Henschel-Mitarbeitern auf einer Verlagsausstellung in Warschau, ca. 1974, Akademie der Künste, Archiv Henschelverlag. Foto © Günter Linke
Mittwoch, 26.2.
Archiveröffnung

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Verlag der Künste. Der Henschelverlag in der DDR

Mit seinem Buchprogramm, das die Gebiete Musik, Film, Theater und bildende Künste gleichberechtigt neben unterhaltende Kunstformen wie Kabarett und Varieté stellte, war der Henschelverlag nicht nur in der DDR ein Unikum. Das Verlagsarchiv in der Akademie der Künste gibt Auskunft über ein Stück Kultur- und Zensurgeschichte der DDR. Archiveröffnung mit Jenny Erpenbeck, Franziska Galek, Irina Liebmann, Christoph Links, Konstantin Ulmer u. a. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

John Heartfield – Fotografie plus Dynamit 21. März – 21. Juni 2020 mehr